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Naturisten wandern
über den Jakobsweg

Burg Gemen mit auf dem Programm

Nach dem Motto „Schritt für Schritt den Alltag hinter sich lassen“, wurde mit großer Spannung am Samstag, den 05. November, die vorletzte sportliche Aktivität des FSG Marbecker Bund e.V. erwartet. Mit Spannung deshalb, weil es diesmal über den Jakobsweg gehen sollte und weil die Wetteraussichten nicht gerade zum Sport unter freiem Himmel einlud. Da dieser sportliche Event, nämlich das Wandern, auch in Jacke und Hose funktioniert, konnte man sich entsprechend ankleiden. Denn auch Naturisten wissen: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unangemessene Kleidung, und so waren natürlich alle wetterfest angezogen. Wider Erwarten regnete es ab mittags dann nicht mehr und die Wolkendecke riss hier und da auf.

Ziel war die in knapp 8 Kilometer entfernte Jugendburg Gemen, auch als Borkener Wasserschloss bekannt. Die zahlreichen Teilnehmer machten sich gegen 13 Uhr auf den Weg vom Sonnenhof entlang des Beckenstrangs über die Feldmark in den Stadtpark nach Borken. Hier trafen wir auf den Jakobs-Pilgerweg, der bekanntermaßen mit den kleinen Schildchen „gelbe Muschel auf blauem Grund“ gekennzeichnet ist. Allerdings hatten es wir Wanderer nicht leicht, denn unser Weg ging quasi in die „falsche Richtung“. Der hier ausgewiesene Streckenabschnitt geht von Bielefeld in Richtung Wesel – und nicht umgekehrt. So waren die Hinweis-Schildchen oft auf den Straßenlaternen für uns nur in rückwärtiger Richtung zu erkennen.
In der Borkener City ging es dann vorbei an der St. Johanneskirche über die Kapuzinerstr. zur

St. Remigiuskirche, so wie es für den Pilgerweg oft Usus ist, sich über historische Wege zu schlängeln, an denen sich Kirchen und Klöster etc. am Wegesrand befinden. Borkens Stadtkern ist relativ schnell durchquert, und so kamen wir über die Kappelenstraße gut voran, um über das freie Feld das Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern zu bewundern. Schönstatt-Au, wie es kurz heißt, unterhält die typischen Pilger-Optionen wie Versorgung, Übernachtung und Stempelstelle für den Pilgerpass. Einige von uns haben sich später einen Pass besorgt. Vielleicht als Ansporn, in dieser Region andere Jobobsweg-Etappen zu erwandern, oder sogar mal den Weg nach Santiago de Compostela (Spanien) zu erlaufen?
Der Rest der Wanderung – über schmale Feldwege und durch ein kleines Wohngebiet – war dann problemlos geschafft, und die Organisatorin Sieglinde war überrascht, dass die Gruppe die für die Dauer von 1 ½ Std. geplante Strecke in weniger als 75 Minuten gelaufen waren. Nun ja - der FSG Marbecker Bund ist ja nicht nur ein Familien- sondern auch ein Sportverein. Das hatte man heute unter Beweis gestellt.
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In Gemen angekommen, ging es durch den historischen Ortskern, zur dortigen Wasserburg. Leider wurden im Park Baumschnittarbeiten durchgeführt, so dass die Parkeingänge gesperrt waren. Doch ein Gang in den Burghof konnte die Teilnehmer trösten. Auftauchende Fragen zur Burg oder zum historischen Kern von Gemen konnte Sieglinde anhand von Unterlagen ausführlich darstellen und beantworten. Und glücklicherweise hatte heute die Marienkirche kurz geöffnet, so dass wir uns mal einen Eindruck vom Innern der fast 300 Jahre alten barocken Kirche machen konnten.
Nachdem sich viele von uns nun doch eine kalte Nase geholt hatten, wurde es Zeit für warme Getränke. In dem kleinen aber feinen Café Hook, wo bereits im Vorfeld genügend Tische reserviert worden waren, erwarteten uns unser Vorsitzender Peter Sch. und das Vorstandsmitglied Jörg N., die aus organisatorischen Gründen separat angereist waren. Die Inhaberin, Frau Schmieja, hatte eigens für uns selbstgebackenen Kuchen bereitgestellt. Zu den köstlich schmeckenden großen Stücken gab´s für jeden zum Kaffee kostenlos ein Pinnchen mit Sahne und Amaretto, mit dem man seinen Kaffee oder Kuchen verfeinern konnte. Die bei der Stärkung geführten Gespräche waren genauso kurzweilig und interessant wie die Wanderung auf dem Hinweg. Nach ca. 1 Std. ging es dann wieder los Richtung Marbeck.
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Jetzt hatten wir den Vorteil, dass die Pilgerweg-Zeichen an den Laternen gut zu erkennen waren, denn nun waren wir ja in die richtige Richtung – süd-westwärts – unterwegs. Wie das oft so ist – oder kommt es einem nur so vor: der Rückweg ist kürzer als der Hinweg. An jetzt bekannten Stellen hielt man sich nicht mehr so lange auf, doch bei Schönstatt-Au mussten wir doch kurz einkehren, um uns in dem kleinen religiösen Kunst- und Buchladen (ein Raum, der einen zur inneren Ruhe kommen lässt) anzuschauen und sich so manche Anregung – wie z.B. die 10 GEHbote für das Pilgern – mitzunehmen.
Nach dem Zwischenstopp wanderten wir dann – wie beflügelt – weiter, und auch der Rückweg war von der Zeit nicht zu toppen. Gegen 17:30 Uhr waren wir wieder zurück auf unserem Sonnenhof. Hier bedankten sich alle noch einmal bei Sieglinde ob ihrer guten Organisation worauf wir uns dann von einander verabschiedeten.
Nach dem Tenor: „Nun in den Alltag zurückkehren und neu beginnen“, war diese Wanderung auf dem Jakobsweg eine gute Erfahrung, und alle freuen sich nun auf die nächste Wanderung, die uns dann zum Weihnachtsmarkt nach Marbeck führen wird. Vielleicht kommen wir auch dort dem Himmel ein Stückchen näher J.

Gerd K.

Obi
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